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Wenn du auf dieser Seite gelandet bist, hast du dich sicherlich schon gefragt, ob man „Feineinstellungen“ an deinem Copter vornehmen kann. Vielleicht bist du aber auch auf Grund eines Videos oder einer Facebookgruppe hier gelandet. Wie auch immer. Bevor du anfängst, wie wild an deinem Copter herumzudoktorn, lies dir bitte sorgfältig diese Seite durch. Einige Änderungen haben weitreichende Folgen. Nicht nur für dein Equipment sondern auch für deine Umwelt.

Auch die Anleitungen zu den einzelnen Änderungen solltest du dir komplett durchlesen. Du bist für dein Handeln selber verantwortlich. Die Anleitungen sind zwar so detailliert und verständlich wie möglich, aber auch bei einer Step by Step Anleitung können sich Fehler eingeschlichen haben. Sei also bei Allem was du machst selbstkritisch. Setze also nicht einfach ALLES blind um, was hier niedergeschrieben ist.


DJI und warum wir Änderungen durchführen

DJI ist der größte Hersteller von Coptern. Ihre Geräte funktionieren wirklich sehr gut und sind durchweg benutzerfreundlich. Wo viel Licht, da aber auch viel Schatten. So auch bei DJI. DJI beschneidet ihre Copter in letzter Zeit vehement und schränkt dabei die Nutzungsmöglichkeiten und die persönliche Freiheit des Piloten extrem ein. Außerdem hat DJI bereits mehrfach eingeräumt, dass sie Flugdaten aber auch Bild- und Videomaterial aus der ganzen Welt abgreift und verarbeitet. Wofür, das weiß niemand. Und selbst die chinesische Regierung hat mehrfach verlauten lassen, dass nichts ohne ihr Wissen passiert. Nun könnte man wieder mit dem Totschlagargument kommen, man hätte selber ja nichts zu verbergen.

„Zu argumentieren, dass Sie keine Privatsphäre brauchen, weil Sie nichts zu verbergen haben, ist so, als würden Sie sagen, dass Sie keine Meinungsfreiheit brauchen, weil Sie nichts zu sagen haben.“ Edward Snowden

Außerdem wurde bekannt, dass DJI in ihren Apps Backdoors eingebaut hat (hatte), mit denen vollkommen unbemerkt sogenannte „Hot Patches“ eingepflegt werden konnten. Somit konnten vollkommen unbemerkt Änderungen an den Anwendungsprogrammen durchgeführt werden. DJI hat diese Möglichkeit zwar mittlerweile wieder entfernt, aber niemand kann garantieren, dass es in Zukunft auch so bleibt.

Zusammengefasst ist DJI in den Augen der „Modder-Community“ ein Unternehmen, dem arges Misstrauen entgegengebracht werden sollte. Immer mehr Einschränkungen hat die Community letzten Endes dazu veranlasst, selber Hand am Code anzulegen.


Rechtliches

Vorneweg sei gesagt, dass die bloße Änderung von Parametern natürlich nicht gegen irgendwelche Gesetze verstößt. Warum sollte es mir als Person auch nicht erlaubt sein, mein Eigentum so zu verändern, wie ich das möchte. Sobald ich mich dann aber im öffentlichen Raum bewege, sieht die Sache natürlich etwas anders aus. Parameteränderungen wie die Geschwindigkeit oder das Entfernen von Windwarnungen sind da kein Problem. Das Entfernen der Höhenlimitierung an Sich auch nicht. Das Fliegen ab einer bestimmten Höhe allerdings schon. Diese Seite soll nicht dazu dienen, geltendes Recht zu brechen. Sie soll lediglich aufzeigen, was alles und wie es möglich ist. Schließlich gibt es auch andere Anbieter von Coptern auf den Markt, die überhaupt keine eingebauten Einschränkungen haben. Hier muss der Nutzer einfach selber sein Hirn einschalten und sich vorher Informieren, was alles erlaubt ist. So verhält es sich auch mit dieser Seite.

Also noch Mal: dieses Projekt dient lediglich der Informationssammlung, was alles an Veränderungen an deinem Copter möglich ist. Wie du mit diesen Änderungen umgehst, liegt in deinen eigenen Händen.


Garantie und Versicherung

Bevor du nun los legst und Änderungen an deinem Copter durchführst, sollte dir bewusst sein, dass du mit Änderung der Parameter etc. womöglich keinen Anspruch mehr auf die Garantie seitens des Herstellers hast. Auch könnte der Anspruch deiner DJI Care Refresh entfallen. Außerdem sollte dir bewusst sein, dass es mit Änderung von Parametern etc. sogar möglich ist, das dein Versicherungsschutz entfallen kann. Du solltest vorher bei deiner Haftpflichtversicherung nachfragen oder in den Versicherungsbedingungen nachlesen, ob mit Änderung an den Geräten der Versicherungsschutz erlischt. Andererseits bleibt es nach wie vor eine Versicherung für ein Flugmodell, da sollte es demnach egal sein, ob man mit 50 oder mit 70 km/h unterwegs ist.